Tauchreisen

13.04.2001 - 17.04.2001, Den Osse/Holland

Europort/Rotterdam Unsere letzte Tauchfahrt ging über Ostern nach Den Osse, Holland. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 4-8°C, die Wassertemperaturen ebenfalls. Bei Regen und teilweise starkem Wind war das Umziehen nach dem Tauchen eine wahre Pracht. :-)) Nach den zahlreichen Tauchgängen haben wir uns meist alle versammelt und die Abende miteinander verbracht. So kam immer eine gute Stimmung auf, und auch neue Vereinsmitglieder, wie ich eines bin, fühlten sich schnell wohl, und von der Gemeinschaft aufgenommen.
Der beste Tauchplatz war Europort (Rotterdam). Dort war die Sicht sehr gut (einige Meter), und der Tauchgang interessant. Neben einheimischen Tieren (Krebse, Hummer, Seesterne etc.) tummelten sich in einigen Metern Tiefe auch Auto- und Bootwracks.


06.09.2001 - 13.09.2001, Safaga/Ägypten

mit: Achim, Moni, Michaela, Stefan, Stephan (Shisha Jones), Frank, Klaus, Tobias, Reiner, Dieter (Doris), Nobbi, Andrea, Ralf, Friedel (Frieda) und Guido
MuräneIn diesem Jahr fand unsere Vereinsfahrt nach Ägypten, und zwar nach Safaga statt.
Im Hotel Menaville waren wir gut aufgehoben. Die Tauchbasis war gut organisiert, eigentlich alles hervorragende Vorraussetzungen einen entspannten Urlaub zu verbringen.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz. So wurde von uns das ägyptisches Helmtauchbrevet entwickelt. Wie das geht?? Ganz einfach!! Eimer über den Kopf und unter dem Boot durchtauchen. Nur Doris weigerte sich den Eimer aufzusetzen. Dabei war er doch der einzige, dem der Eimer wirklich gepasst hätte.
Auch die eine oder andere Wasserschlacht wird manch einem unvergessen bleiben. Aber Abends bei original Stella Bier und Shisha war die Welt schnell wieder in Ordnung.
Und da war noch Frieda. Außer einem Hauptgewinn in der Tombola hat sie noch die Erkenntnis gewonnen, wie einfach und schnell doch Geschlechtsumwandelungen in Ägypten sind. Und wenn man sich die ganze Fahrt im nachhinein betrachtet, so war es einfach eine gelungene Woche.

 

Brother Islands, Daedalus, Elphinestone und zurück

Ägypten. Am Donnerstag, den 22. Oktober endete die einwöchige Vereinsfahrt der Tauchabteilung des SV Raadt. Acht Vereinsmitglieder begaben sich diesmal nach Ägypten auf eine Tauchsafari, die sie in den südlichen Teil des Roten Meeres führte. Brother Islands

Entstanden ist die Idee für diese Fahrt vor gut einem Jahr. Hierbei spielte der Gedanke eine Rolle, nicht immer nur die übliche Flora und Fauna der ägyptischen Unterwasserwelt zu sehen, die den meisten Teilnehmern schon hinlänglich bekannt ist, sondern ein Ziel anzusteuern, bei dem Haibegegnungen an der Tagesordnung sein sollten. Deshalb entschied man sich für eine Tauchsafari, die die Teilnehmer zu den drei vielleicht spektakulärsten Tauchplätzen im ägyptischen Roten Meer führen sollte: Den Brother Islands, dem Daedalus Riff und dem Elphinstone Riff.
Einen Monat vor Beginn der Fahrt schien es jedoch so, als stünde unsere Fahrt unter keinem guten Stern. Von einem tödlichen Haiunfall, der sich in einem der von uns angefahrenen Tauchplätze ereignet haben soll war die Rede. Ferner kam uns zu Ohren, dass man dort verbotenerweise Haie angefüttert habe, wodurch die Tiere ihre natürliche Distanz gegenüber Tauchern aufgehoben hätten und es zu kritischen Rempelattacken gekommen sein solle. Die ägyptische Regierung habe sogar die Sperrung eines Riffes, das wir ansteuern wollten, erwogen. Dass solche Nachrichten nachdenklich stimmen, dürfte verständlich sein. Zwar wollte man Haibegegnungen haben, als Haifutter gedachte man sich jedoch nicht hergeben zu wollen.
Es zeigte sich jedoch, dass im Vorfeld vieles übertrieben wurde. Was uns vor Ort tatsächlich erwarten sollte, waren fantastische Tauchgänge mit vielen Haibegegnungen, die uns entgegen der anfänglichen Befürchtung vor allem die Faszination dieser eher scheuen und eleganten Meeresräuber näher brachten. Bereits der erste Tauchgang an den Brother Islands übertraf jede Erwartung. Sollte doch der zunächst unförmige große Schatten, der aus dem Blau des Roten Meeres auf die Taucher zu schwamm, die Form eines Walhais annehmen, des größten Fisches der Meere, der selbst im Roten Meer nicht sehr häufig gesichtet wird. Wieder auf dem Tauchschiff angekommen blieb den Tauchern noch nicht einmal die Zeit, sich über diese einzigartige Begegnung zukleiner Hai verständigen, denn sofort vernahm man aufgeregtes Gestikulieren, das auf einen Longimanus, einem Weißspitzenhochseehai, aufmerksam machte, der gemütlich um unser Schiff seine Bahnen zog, vermutlich in der Hoffnung, die einen oder anderen Essensreste, die die Tauchschiffe abwerfen, ergattern zu können. Weiter auf dem Programm standen dann Begegnungen mit Fuchs- Grauriff- und Hammerhaien. Vor allem letztere boten eine Begegnung der besonderen Art. Nachdem wir zuvor schon das Glück hatten, auf einzelne Hammerhaiexemplare zu stoßen, sollte sich am Daedalus Riff etwas ereignen, was vermutlich bei uns allen tief im Gedächtnis verwurzelt bleiben wird: Die Begegnung mit einer Hammerhaischule. Ca. 18 ausgewachsene Exemplare dieser besonders faszinierenden Haiart umkreisten uns. Die Tiere kamen uns dabei recht nahe, ohne dass sie für uns bedrohlich wurden. Es war eher die Neugierde vor dem unbekannten Objekt des Tauchers, das sich die Tiere einmal näher unter die Lupe nehmen wollten.
Am Ende waren wir uns alle darin einig, einen ganz außergewöhnlichen Tauchurlaub verbracht zu haben. Das sahen sogar die erfahrenen Malediven Taucher unter uns so. Dass Problem, das sich nun aus dieser Woche ergibt, ist, welches Ziel zukünftige Clubfahrten noch haben können, da es unmöglich zu sein scheint, eine solch spektakuläre Woche überbieten zu können.